HORIZONT // „Wer Media und Kreation getrennt pitcht, verbrennt Geld“ HORIZONT // „Wer Media und Kreation getrennt pitcht, verbrennt Geld“
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HORIZONT // „Wer Media und Kreation getrennt pitcht, verbrennt Geld“

Werden gemeinsame Pitches von Kreation und Media von der Ausnahme zur Regel? Bei Publicis ist man davon überzeugt und will den Trend selbst massiv befördern. „Wir sind da fast ein bisschen missionarisch unterwegs“, sagt Christian Rätsch von Saatchi & Saatchi. Das bisherige Modell sei „einfach nicht mehr zeitgemäß“. Rätsch: „Die Kunden werden dafür sorgen, dass das aufhört – aus Kostengründen, aus Effizienzgründen, aus Effektivitätsgründen. Der Markt verlangt nach einer integrierten Sicht. Und genau die liefern wir.“

Dass mit Katja Reis, Olivier Korte und Christian Rätsch gleich drei Manager zum Interview antreten, darf und soll man durchaus als Statement verstehen.  Nach dem Abschied von Petra Gnauert im Januar übernahmen Korte und Reis die Führung von Publicis Media, Korte als CEO, Reis als COO. Rätsch wiederum steht seit 2013 an der Spitze von Saatchi & Saatchi. Die Integration der unterschiedlichen Disziplinen steht bei allen Networks seit geraumer Zeit ganz weit oben auf der Agenda. Bei Publicis legt man aber Wert auf die Feststellung, an der Spitze der Bewegung zu stehen.

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